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	<title>Createfulness</title>
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	<description>Deine Coaching und Körperarbeit Praxis in Köln</description>
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		<title>Mit leichtem Gepäck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 11:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Magst auch Du Dich auf die Reise zu einem selbstbestimmteren Leben, in Balance mit Deinen Ressourcen begeben? Auf diesem Weg unterstütze ich Dich gerne mit dem speziell dafür entwickelten Coaching Programm von Createfulness</p>
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<h1 class="wp-block-heading has-large-font-size">Wie machst Du Dich auf die Reise?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können das Leben als eine andauernde Reise begreifen. Eine Reise, in der wir über Jahre einen reichen Schatz an unterschiedlichen Zielorten und Etappen, Bildern und Erinnerungen sowie an Menschen gesammelt haben, die uns begleiten und die wir verabschiedet haben. Auf dieser Reise haben wir verschiedene Routen ausprobiert und haben gespürt, wie uns unsere Schritte vorwärtsbringen. In diesem metaphorischen Bild tragen wir auf unserer Reise auch immer einen Rucksack mit uns. Wir starten mit leichtem Gepäck und beladen unseren Rucksack über die Zeit mit all dem, was wir sehen, erfahren, hören, fühlen, empfinden und reflektieren. Wir finden unsere Stärken, wir bewerten unsere Fehler, wir übernehmen alte Glaubenssätze und entwickeln neue. So entfalten wir unsere persönlichen Eigenschaften. Wir lernen Normen und erfahren eigene Werte und gehen schließlich Verantwortlichkeiten, Verpflichtungen, Routinen und Aufgaben ein, die uns auf unserer Reise beschäftigt halten und im besten Fall mit dem übereinstimmen, was uns wichtig ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oftmals besitzen wir sogar mehrere Rucksäcke, die je nachdem in welcher Rolle wir uns befinden, ausgewechselt oder zusätzlich geschultert werden. So mag es sein, dass wir einen Rucksack für uns in der Ausübung unseres Berufs, einen Rucksack für unser eigenes Wohlbefinden und einen weiteren für unsere familiären Beziehungen tragen. Ebenso sind wir auf vielen sozialen Ebenen eingebunden. Da mag ein Rucksack gepackt sein für unsere Beziehungen zu Freunden, ein weiterer für das Wirken in der Gemeinschaft und ein an Größe gewinnender Rucksack, der unseren Umgang mit unserer Umwelt bestimmt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: var(--ast-global-color-8); font-size: 1rem; background-color: var(--ast-global-color-5);">Egal, ob wir unsere gesammelten Erlebnisse und Verpflichtungen in einen Rucksack oder in mehrere Säcke packen, was niemals passiert, ist dass sich unser Gepäck von selbst entleert und dadurch leichter wird. Ebenso geschieht es eher selten, dass wir aktiv überprüfen, was wir aufgesammelt haben und was für uns noch wichtig ist, um die Ziele zu erreichen, die wir erreichen wollen (und falls doch, dann ist es zumeist ein freudloses Ereignis, welches z.B. durch eine Trennung oder einem äußerlichen Zwang eingeleitet wurde). So geschieht es, dass unser Gepäck über die Jahre der Erfahrung so viel Ballast aufnimmt, sodass wir Gefahr laufen, darunter zusammenzubrechen. Oftmals fühlen wir uns verloren, da der Inhalt der Rücksäcke so vielfältig und komplex geworden ist, dass wir uns nicht mehr in ihrem Inneren zurechtfinden. In diesem Fall halten wir uns mit der Suche nach dem Richtigen auf, anstatt den Inhalt des Rucksacks gezielt zu nutzen. </span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast Du Dich auch schon dabei erwischt, wie Du versucht hast, das Volumen Deines Rucksacks auszuweiten, um Platz für Weiteres zu schaffen, anstatt Dich zu entscheiden, den Rucksack für Dich neu zu sortieren? Oder erinnerst Du Dich an Zeiten, in denen Du Belastungen in Kauf genommen und dabei den reservierten Platz für das eigene Wohlbefinden zunehmend eingeschränkt hast? Bildhaft gesprochen justieren wir in diesen Momenten unsere Schulterriemen neu, passen unsere Körperhaltung an das neue Ungleichgewicht an, und halten körperlich und seelisch diese Dysbalance aus. Dies machen wir so lange, bis dass der Punkt erreicht ist, an dem unsere Ressourcen verbraucht sind und wir uns verabschieden möchten von der Last, der Komplexität, der Suche, der Unentschiedenheit, den körperlichen Verrenkungen und eventuellen körperlichen Schmerzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt stehst Du nicht allein in der Welt! An dem Punkt des Innehaltens, des Bewusstwerdens, was Dir wirklich wichtig ist. Es ist der Punkt, an dem Du Dir Deiner eigentlichen Ziele wieder bewusstwerden willst. Du möchtest erfahren, wie diese Ziele Dich näher zu Deiner übergeordneten Idee von Leben bringen können. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Dir Deinen Ballast genau anzuschauen, diesen zu hinterfragen, auszusortieren, neu zu packen und dafür Sorge zu tragen, dass Du mit nur förderlichem Gepäck, die Reise Deines Lebens gut fortsetzen kannst. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, Dich davor zu schützen, dass Dein Rucksack in der Zukunft erneut und ungefragt durch Andere beladen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben ist eine Reise – je bewusster wir sie gestalten, desto unbeschwerter dürfen wir sie erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magst auch Du Dich auf die Reise zu einem selbstbestimmteren Leben, in Balance mit Deinen Ressourcen begeben? Auf diesem Weg unterstütze ich Dich gerne mit dem speziell dafür entwickelten Coaching Programm von Createfulness. Durch Übungen und individuelle Fragestellungen werde ich mit Dir:&nbsp;<br></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein persönliches WARUM definieren</li>



<li>Deinen Fokus setzen und Deine Ziele ableiten&nbsp;</li>



<li>Deinen Rucksack strukturieren indem wir<ul><li>Auspacken &amp; Anschauen</li></ul><ul><li>Entlasten &amp; Ausbalancieren</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>Prüfen &amp; leicht bleiben</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Coaching ermöglicht es Dir, durch einen tiefen und anregenden Dialog und durch individuell auf Dich abgestimmte Übungen und Fragestellungen, die für Dich relevanten Erkenntnisse zu sammeln, um Deinen Rucksack neu zu packen und Deine Ziele achtsam, spielerisch und zufrieden zu verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf den gemeinsamen, kreativen Prozess.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="458" height="125" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png" alt="" class="wp-image-1312" style="aspect-ratio:3.664;width:278px;height:auto" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png 458w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift-300x82.png 300w" sizes="(max-width: 458px) 100vw, 458px" /></figure>
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		<title>Suchst Du Hilfe bei Deinen Vorsätzen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 10:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Createfulness-coaching]]></category>
		<category><![CDATA[growth-mindset]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten von uns nutzen die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel, um darüber nachzudenken, was im kommenden Jahr erreicht werden soll oder welche Veränderung einen aufruft, um zufriedener zu sein, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meisten von uns nutzen die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel, um darüber nachzudenken, was im kommenden Jahr erreicht werden soll oder welche Veränderung einen aufruft, um zufriedener zu sein, um das Leben besser im Griff zu haben oder um mehr in Balance mit sich zu sein. Oft erstellen wir eine lange Liste von Punkten (die an sich schon überwältigend ist!). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrachtet man den Beginn des neuen Jahres aus diesem Blickwinkel, so sollte diese Zeit im Jahr eigentlich ein echter Wendepunkt in der westlichen Gesellschaft darstellen! Doch stattdessen beobachten wir, dass nachhaltige Veränderungen bei uns recht selten in den ersten Monaten eines Jahres stattfinden. Wir alle haben die Erfahrung bereits durchlebt: wir geben unsere guten Vorsätze auf, sobald die ersten größeren Hürden auftauchen. Wir fallen in unsere sicheren, alten Bahnen zurück und vernachlässigen die neuen, unsicheren Wege. Was ist also die Erfolgsformel, damit wir einen Vorsatz in neues Verhalten und Erfolg umwandeln? In den meisten Fällen fehlt es uns an Selbstverpflichtung für den Veränderungsprozess und an einem klaren Bewusstsein für unser gewünschtes, zukünftiges Selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung zeigt, dass es nichts bringt, sich einfach nur ein Ziel zu setzen. Was wir tun müssen, ist unsere alten Gewohnheiten verblassen zu lassen, um sie durch neue zu ersetzen. Um dies zu erreichen, müssen wir uns erstens der Gewohnheit, die wir ändern wollen, und der Auswirkungen, die sie auf unser Leben hat, sehr bewusst sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens müssen wir uns darüber im Klaren sein, durch welche neuen Verhaltensweisen wir unsere alte Gewohnheit ersetzen wollen und wie sie zu einer Folge aus neuem Verhalten werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann müssen wir uns konkrete Schritte zur Erreichung unserer Verhaltensziele vornehmen und uns überlegen, wie wir sie umsetzen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich müssen wir uns selbst in unserem Veränderungsprozess durch individuelle und soziale Belohnungssysteme unterstützen sowie uns bewusst machen, was wir verlieren werden, wenn wir nicht weitermachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt anspruchsvoll? Ja, denn Veränderung ist substanziell &#8211; es ist ein Prozess, bei dem wir nicht nur etwas Neues lernen. Es ist auch ein Prozess, bei dem wir Verhaltensweisen &#8222;verlernen&#8220;, die in unserem Gehirn fest verdrahtet, mit Emotionen verbunden und in unserem Körper festgeschrieben sind. Diese alten Gewohnheiten haben wir in der Vergangenheit aus gutem Grund gelernt und natürlich können wir sie erst dann loslassen, wenn sie uns nicht mehr an das angestrebte Ziel bringen. Und selbst wenn wir es nur eine Zeit lang schaffen, uns an den guten Vorsatz zu halten, ist das kein Grund zu verzweifeln. Jeder kleine Schritt zählt auf unserer privaten Wachstumsreise. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Dich fokussierter und nachhaltiger auf deine &#8222;Call for Change&#8220;-Reise begeben möchtest, habe ich für Dich ein komprimiertes 5 Sessions Coaching Programm entwickelt. Es ist auch als Gutschein erhältlich, falls Du noch auf der Suche nach einem sinnvollen Geschenk für Deine Liebsten bist. Das Programm beinhaltet 5 Coaching-Sitzungen á 60-90 min., basierend auf dem integrativen Createfulness Coaching Ansatz, der Gedanken, Emotionen und Körper einlädt, Deine Veränderungsreise in Gang zu setzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Interesse, bitte ich Dich mich über https://createfulness.org/kontakt/ zu kontaktieren oder mir eine E-Mail direkt an&nbsp;<a href="mailto:hello@createfulness.org">hello@createfulness.org</a>&nbsp;zu senden.</p>
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		<title>Angekommen in neuen Räumlichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 17:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich freue mich sehr, Dich in den neuen Räumlichkeiten von Createfulness begrüßen zu dürfen! In meinem Coaching Raum auf der Aachener Str. 310, Köln findest Du nun den Raum für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich sehr, Dich in den neuen Räumlichkeiten von Createfulness begrüßen zu dürfen! In meinem Coaching Raum auf der Aachener Str. 310, Köln findest Du nun den Raum für Dein ganzheitliches Coaching und/oder Deine persönliche Body-Balancing Session. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Praxisraum im Co-Working-Space A310 <a href="https://www.a310.de/coworking/">https://www.a310.de/coworking/</a> bietet Dir mit seinen sympathischen Leuten zudem eine kreative Atmosphäre, um Dich frei Deinen neuen Ideen und Erkenntnissen zu widmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich darauf, Dich in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu können!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>My Inner Balance / Mein Inneres Gleichgewicht</title>
		<link>https://createfulness.org/my-inner-balance-mein-inneres-gleichgewicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 20:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressources]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching guide]]></category>
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		<category><![CDATA[Inner Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast Du jemals darüber nachgedacht was die „richtige Diät“ für Dein Gehirn und Deine Seele ist? Mittlerweile haben wir ein gutes Verständnis darüber erlangt, wie wichtig eine ausgewogene, abwechslungsreiche und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hast Du jemals darüber nachgedacht was die „richtige Diät“ für Dein Gehirn und Deine Seele ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile haben wir ein gutes Verständnis darüber erlangt, wie wichtig eine ausgewogene, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung für unsere körperliche Gesundheit ist und unseren Ernährungsplan entsprechend umgestellt. Neben der Ernährung gibt es jedoch weitere Faktoren, die – in regelmäßiger und ausgewogener Aktivität &#8211; einen entscheidenden Einfluss auf unser psychisches, körperliches und kognitives Wohlbefinden nehmen. Ja klar! Unser Gehirn wie auch unser Körper funktionieren, wenn wir einzelne Aktivitäten, die unser inneres Gleichgewicht regulieren, vernachlässigen. Alarmierend sind jedoch neurowissenschaftliche und psychologische Forschungsergebnisse, die deutlich machen, dass dieser Missstand auf Dauer zu einer eingeschränkten kognitiven, psychischen und körperlichen Funktionsfähigkeit bis hin zu mentalen oder psychischen Erkrankungen führen kann. Denn was macht die Intelligenz unseres Körpers und unseres Gehirns – Sie steuern kontinuierlich das Zuviel oder das Zuwenig. David Rock und Dr. Daniel Siegel haben diese Erkenntnisse in ihrer Veröffentlichung „The Healthy Mind Platter“ zusammengestellt. Diese habe ich in einem kleinen Coaching-Leitfaden zusammengestellt. Erfahrt also mehr über den Diätplan, der unserem Gehirn und unserer Seele guttut! In einem Journal kannst Du nachverfolgen, wie Du Dein Inneres Balance Konto täglich auffüllst und mit der Veranschaulichung reflektieren, ob Du zufrieden bist oder etwas verändern möchtest. Eine Erkenntnis ist vorerst gesichert: Mit einem ausgeglichenen inneren Gleichgewicht, formst Du Deine kognitive Leistungsfähigkeit, Deine Kreativität, Deine emotionale Resilienz und Ausgeglichenheit sowie Dein körperliches Wohlbefinden.&nbsp;Viele Gründe, um mehr CREATEFULNESS in Dein Leben tragen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht es zum Download des Leitfadens:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7024787527072935936">https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7024787527072935936</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">English Introduction:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Have you ever thought about what the &#8222;right diet&#8220; is for your brain and soul?</p>



<p class="wp-block-paragraph">By now we have gained a good understanding of how important a balanced, varied and healthy diet is for our physical health and have changed our diet plan accordingly. However, in addition to nutrition, there are other factors that &#8211; in regular and balanced activity &#8211; have a decisive influence on our mental, physical and cognitive well-being. Yes, of course! Our brain as well as our body function when we neglect individual activities that regulate our inner balance. However, neuroscientific and psychological research findings demonstrate alarmingly that this malfunction can lead to impaired cognitive, mental and physical functioning in the long run, even to mental or psychological illness. Because what does the intelligence of our body and brain &#8211; it continuously tries to manage the too much or the too little of our way of living. David Rock and Dr. Daniel Siegel have compiled these findings in their publication &#8222;The Healthy Mind Platter&#8220;. I have compiled these into a small coaching guide. So, learn more about the diet plan that is good for our brain and soul! In a journal you can track how you replenish your Inner Balance account daily and reflect with the visualization if you are satisfied or want to change something.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="innerbalance-inneresgleichgewicht">One insight is assured for now: With a balanced inner account, you shape your cognitive performance, your creativity, your emotional resilience and balance, and your physical well-being. Many reasons to bring more CREATEFULNESS into your life!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Here you can access the download of the German coaching guide:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7024787527072935936">https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7024787527072935936</a></p>
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		<title>Show Your Vulnerability</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 13:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
		<category><![CDATA[Authenticity]]></category>
		<category><![CDATA[Healthy Boundaries]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann hast Du Dir zuletzt eingestanden, dass Du Dich verletzt fühlst? Wenn wir ehrlich sind, so kommt es im Zusammenspiel mit unseren Kolleg*innen, Partner*innen, Freund*innen oder auch bei Begegnungen mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wann hast Du Dir zuletzt eingestanden, dass Du Dich verletzt fühlst? Wenn wir ehrlich sind, so kommt es im Zusammenspiel mit unseren Kolleg*innen, Partner*innen, Freund*innen oder auch bei Begegnungen mit Unbekannten fast täglich vor, dass unsere Grenzen überschritten werden und wir zutiefst bewegt werden. Häufig lassen uns diese Ereignisse nicht mehr los, und wir durchdenken jede Aussage, jede wahrgenommene Mimik, jedes Wort im Dauer-Loop unserer Gedanken. Gestehen wir uns dann ein, dass wir emotional verletzt sind? Eher selten! Vielmehr neigen wir dazu, die andere Person abzuwerten, uns dieser oder vermeintlich ähnlichen Situationen zu entziehen oder ein Schutzschild der &#8222;Härte&#8220; über uns zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht würdest Du Verletzlichkeit nicht unbedingt als positives Erlebnis bewerten. Warum auch? Verletzlichkeit ist in unserer Gesellschaft und insbesondere im Berufsalltag mit Scheitern, Versagen, Weichlichkeit und Enttäuschung verknüpft. Wir haben gelernt, dass Erfolg und Stärke wichtiger sind als der Draht zu unseren Gefühlen. Wenn wir uns aber darauf einlassen, einmal genau hinzuschauen, was Verletzlichkeit ausmacht, kommen wir zu ganz neuen Schlüssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal ist Verletzlichkeit nichts Gutes oder Schlechtes, sondern bedeutet vor allem, überhaupt etwas zu fühlen! Wenn wir Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als den Zugang zu unseren Gefühlen begreifen, dann ist die Verletzlichkeit auch das Tor zu unserer eigenen Authentizität. Verletztheit bedeutet Angst, Trauer oder andere überwältigende Emotionen zu fühlen und im Umkehrschluss auch positive Gefühle wie Liebe, Freude, Empathie und Kreativität zu empfinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir verstehen müssen ist, dass alle unsere positiven Gefühle darauf basieren, verletzlich zu sein. Wenn wir uns also nach Glück und positiven zwischenmenschlichen Beziehungen sehnen, müssen wir uns mit unserer Verletzlichkeit arrangieren und sie als etwas Kostbares zeigen.</p>
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		<title>Embrace Your Self-Doubts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
		<category><![CDATA[growth-mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Imposter Syndrome]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>This morning I received a personal message form Amanda from @highimpactcoaching, encouraging me to keep on going sharing my thoughts and inspiring others. Her call reached me in the middle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">This morning I received a personal message form Amanda from @highimpactcoaching, encouraging me to keep on going sharing my thoughts and inspiring others. Her call reached me in the middle of self-doubt. The joy when reading her message was directly covered with my blanket of thought “Oh, she just wants to be nice, but…”! Gee – welcome back little imposter syndrome of mine&nbsp;😊. Well, I guess everybody has surfed those waves of crippling experiences of always being terrified that we are found out to be a fraud. Or on the other side of this continuum has made the experience of wondering if we really have anything important to say. When chewing on this thought, surprisingly, my experience of learning surfing came to my mind. So, I thought, let&#8217;s use it as an imagery for what is happening with our mind-body when we enter the imposter dilemma. </h1>



<h1 class="has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">The feeling of being found out as fraud, is comparable with the moment when we are whirled back and forth between the bottom of the sea and the surface of the water. We find ourselves ungrounded and other powers have taken over. We are in a survival state. The experience of wondering, “if I really have anything important to say,” compares with sitting undecided on our surfboard. This is the time, when we are distracted by the surfers around us and when our human nature of comparison is kicking in. In this moment we can still decide, whether we are joyfully taking the next waves, or if we just watch the others and never take-off or if we exhaust ourselves in painful trials. </h1>



<h1 class="has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">If we get caught in comparison and lose focus of our intention to learn, to have fun, to become one with the sea, we move quickly out of connection into competition and into what we call either an upward or a downward comparison. In a downward comparison we feel that “I’ am better than everybody else”. In the upward comparison, “I feel that that everybody else is better than me”. Once we allow the comparison to take over, we have left the regulated state of our body and are no longer able to compare with curiosity. We have entered the fight flight mobilization. In the downward mobilization we think: “I have to put extraordinary effort into my practice, as I am only worthy if I stay ahead of the others” and in the upward mobilization we think: “I’ll never measure up as everybody is better, so it’s better to vanish”.&nbsp;&nbsp;Only if we can stay in that space, where the comparison experience brings curiosity and deep connection with others, we can see differences without danger.&nbsp;</h1>



<h1 class="has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">For many people, who suffer from the belief they’re not enough, not worthy of good things, not deserving success or who have taken over a sense of not belonging to the social system, they are stuck in this deregulated mode of effortful exhaustion or not daring to use their potentials. Self-doubt is an adaptive survival response. It’s been enacted by a nervous system response to individual cues of danger that outweigh the cues of safety. Even though the perceived danger is not real, the feeling is really real!&nbsp;&nbsp;</h1>



<h1 class="has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">If we understand the underlying quality of that response and begin to understand why our system is responding in this way, we are more likely to discover our authentic potential by realistic appraisal. Only if we are grounded with an unbiased sense of self, we are enabled to grow and to do things, which we have never done before with ease. Then our imposter syndrome turns into a human being growing syndrome – which in case of learning to surf, can still be painful – but full of nurturing joy and connection to others and the nature. The same way as Amanda nudged me in my personal discomfort  of being seen (Thank you Amanda!!!!), I would like you to inspire to see your next challenge as your personal &#8222;surfing take off&#8220; &#8211; a curious and joyful self-encounter.</h1>
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		<title>Create Your Thoughts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2022 14:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
		<category><![CDATA[Mindfulness of Thought]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroplasticity]]></category>
		<category><![CDATA[We are what we think]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://createfulness.org/?p=2094</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir leben in der Erzählung unserer Gedanken Jeden Tag leiten uns unsere Gedanken und festen Glaubenssätze in dem, was wir zu erfahren bereit sind. Oder im Umkehrschluss: Wir erleben genau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wir leben in der Erzählung unserer Gedanken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag leiten uns unsere Gedanken und festen Glaubenssätze in dem, was wir zu erfahren bereit sind. Oder im Umkehrschluss: Wir erleben genau das, was wir denken und glauben. Wenn die Art unserer Gedanken wertschöpfend und wohlwollend ist, ist dies eine wunderschöne Erzählung, in der wir leben. Reich an Wertschätzung und Offenheit! Da jedoch die Qualität unserer Gedanken das Ergebnis dessen ist, was wir im Laufe unseres Lebens an schönen bis hin zu traumatischen Erlebnissen, an Glaubensskripten und Erfahrungen aufgesammelt haben, wirkt unsere Gedankenwelt häufig auch blockierend auf uns ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanken an sich sind zunächst reine Information. Was ihre für uns zuträgliche oder hemmende Bewertung ausmacht, sind die Emotionen, die wir mit ihnen verbinden. Die Verbindung von Gedanken und Emotionen gibt der Information sozusagen eine Farbe. Unser Denken erhält seine Wellenlänge auf Basis der Gefühle, die wir in vorangegangenen Situationen mit assoziierten Themen durchlebt haben (mehr hierzu im Abschnitt Emotionen). Damit bestimmen unsere Gedanken die Qualität unseres gegenwärtigen Lebens und gestalten die Lebensreise, die wir antreten. Sie sind jedoch immer vergangenheitsbezogen.</p>



<h3 class="alignwide is-style-plain has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unser Denken ist nie im Jetzt, es nimmt jedoch den stärksten Einfluss darauf, wie wir unsere Realität wahrnehmen und welche Entscheidungen wir für die Zukunft treffen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sind wir mit unserem Leben oder Aspekten unseres Alltages unzufrieden, neigen wir dazu, uns auf Veränderungen in unserer Umgebung zu konzentrieren. Nur selten konzentrieren wir uns darauf zu ändern, wie wir über die Situation oder über uns selbst denken. Glauben wir etwa, dass wir in unserem Beruf nicht gut genug sind, so neigen wir dazu, im Zweifel den Arbeitgeber zu wechseln. Oder wir flüchten in den Urlaub, um zumindest für einige Tage dem Alltag entfliehen zu können. Gleiches passiert, wenn die Auseinandersetzung mit Anderen plötzlich bedrohlich oder verletzend auf uns wirkt. Wir reagieren gemäß unserem körpereigenen und zum Teil gelernten Skript: Entweder kämpfen wir gegen das Problem an – oder fliehen vor diesem. Manchmal fühlen wir uns auch derart überwältigt, dass wir nur noch erstarren und die Situation über uns ergehen lassen. In den wenigsten Situationen tendieren wir dazu, unser Reaktions-Skript zu hinterfragen. Das hat zur Folge, dass das erneut gezeigte Verhalten unsere Überzeugungen weiter fortschreibt und damit manifestiert. Wir glauben zu wissen, dass wir nicht in der Lage sind, anders zu reagieren oder das Problem zu lösen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns hat bereits die folgende Erfahrung gemacht. Kaufen wir uns etwas mit dem Wunsch, dass das uns glücklich machen möge, oder gehen wir auf Reisen, um unseren Problemen zu entkommen, oder lenken wir uns ab, um den Geist zu betäuben, dann merken wir hinterher: Wir sind doch wieder an denselben Punkt zurückgefallen, an dem wir angefangen haben – wir sind unzufrieden mit dem, wo wir heute sind.</p>



<h3 class="alignwide is-style-plain has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wir nehmen fälschlicherweise an, dass eine Veränderung von außen kommen muss.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Umfeld oder die Situation, in der wir uns bewegen, spielen zwar eine Rolle für unseren Gemütszustand, da der Kontext, in der wir agieren, den Impuls für unser Denken gibt. Doch der Motor dafür, wie und warum wir uns mit jemanden verbunden, in einer Situation unglücklich oder in einer Tätigkeit energielos fühlen, sind unsere mentalen Konzepte. Unser Denken basiert auf den fest verdrahteten Informationsverbindungen in unserem Gehirn, den gedanklichen Assoziationen, den festen Überzeugungen, den kodierten emotionalen Erfahrungen und neurophysiologischen Reaktionen. Um eine Veränderung im Leben zu erreichen, müssen wir diese Verdrahtung – unser Denken – erweitern und damit neue Kapitel in unser Denk-Skript schreiben.</p>



<h3 class="alignwide is-style-plain has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wollen wir das Äußere verändern, müssen wir zuerst das Innere verändern.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen unseres Handelns und damit unseres Alltags oder unseres Lebens können dann nachhaltig geschehen, wenn wir die Aufmerksamkeit ändern, die wir unseren Gedanken und den Glaubenssätzen schenken, auf die wir programmiert sind. Denn was wir denken, kann direkten Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen; und was wir gelernt haben zu fühlen, hat direkten Einfluss darauf, wie unser Körper reagiert; und unsere Körperreaktionen haben direkten Einfluss darauf, wie wir uns verhalten; und wie wir uns verhalten, bestimmt, wer wir sind und was wir in unserem Leben erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede neue Erfahrung schenkt uns die Möglichkeit unser Handeln und unser Konzept unseres Selbst in der Zukunft zu verändern. Verläuft unser Denken immer in denselben „Denkpfaden“, oder gewähren wir den destruktiven Erlebnissen Vorrang, vertiefen wir unser Denk-Skript und damit unser Lebens-Skript in vorgegebenen Bahnen. Fügen wir dem Skript neue Denklinien hinzu, können wir auch neue Handlungsoptionen finden und andersartige Erfahrungen sammeln, die wiederum Einfluss nehmen auf unser Denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können das Drehbuch von morgen durch eine Veränderung unserer Gedanken bestimmen! Um das Wesentliche dieser Aussage zu verstehen, schauen wir näher auf die Verbindung zwischen Gedanken, Emotionen, Körper und Verhalten.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide is-style-plain has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Die Verbindung zwischen Gedanken, Emotionen, Körper und Verhalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanken an sich haben keine Macht &#8211; erst wenn wir ihnen aktiv unsere Aufmerksamkeit widmen, beginnen sie real zu werden. Wenn wir uns mit bestimmten Gedanken beschäftigen, beginnen wir die Emotionen zu fühlen, die durch diese Gedanken ausgelöst wurden &#8211; wir geraten in einen emotionalen Zustand, der dann unsere Körperreaktion und unser Handeln beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beschäftigen wir uns zum Beispiel regelmäßig mit dem Gedanken, dass wir versagen werden, und schenken diesem Gedanken Aufmerksamkeit, werden wir uns unsicher; wir werden uns wertlos, entmutigt und vielleicht sogar deprimiert fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie reagiert unser Körper darauf? Wir lassen eventuell die Schultern hängen, sprechen mit hoher Stimme und demonstrieren unserem Gegenüber, dass wir in diesem Moment kein Selbstvertrauen besitzen. Auch unser autonomes Nervensystem, also das physiologische Programm unserer Körperreaktion, das wir nicht beeinflussen können, versetzt uns unbewusst in einen Alarmzustand. Wir produzieren gegebenenfalls Adrenalin, fangen an zu schwitzen oder bemerken, dass unsere Blase oder unser Darm sich entleeren wollen. Generell ist das menschliche Gehirn anatomisch so strukturiert, dass keine Entscheidung oder Aktion frei von der Verarbeitung körperlicher Veränderungen ist. Unser körperliches Empfinden (z.B. schnelle Herzfrequenz) wird immer vorherbestimmen, was wir in der Zukunft fühlen (z.B. Unsicherheit) und tun (z.B. flüchten) werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Setzen wir uns jedoch mit ermutigenden Gedanken auseinander (z.B. „Ich bin ausreichend“), werden diese das Selbstvertrauen stärken und somit einen positiveren emotionalen Zustand bei uns auslösen, der sich dann in der Reaktion unserer Körper widerspiegelt: Wir stehen aufrecht, sind zugewandt und strahlen Energie aus. Unser Körper reagiert nicht mit Stress und wir können uns offen auf andere zubewegen, um uns mit ihnen zu verbinden und alle Unterstützungsstrukturen zu erhalten, die wir brauchen, um unsere Absichten zu verwirklichen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/Createfulness_Schaubild_Skripte-2-1024x892.png" alt="Abbildung „Das Zusammenwirken unserer Skripte“" class="wp-image-1939" width="768" height="669" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/Createfulness_Schaubild_Skripte-2-1024x892.png 1024w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/Createfulness_Schaubild_Skripte-2-300x261.png 300w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/Createfulness_Schaubild_Skripte-2-768x669.png 768w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/Createfulness_Schaubild_Skripte-2.png 1438w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption><em>Abbildung „Das Zusammenwirken unserer Skripte“</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Setzen wir uns jedoch mit ermutigenden Gedanken auseinander (z.B. „Ich bin ausreichend“), werden diese das Selbstvertrauen stärken und somit einen positiveren emotionalen Zustand bei uns auslösen, der sich dann in der Reaktion unserer Körper widerspiegelt: Wir stehen aufrecht, sind zugewandt und strahlen Energie aus. Unser Körper reagiert nicht mit Stress und wir können uns offen auf andere zubewegen, um uns mit ihnen zu verbinden und alle Unterstützungsstrukturen zu erhalten, die wir brauchen, um unsere Absichten zu verwirklichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können zwei unterschiedliche Impulse unterscheiden, die zu unseren Reaktionen führen: die Perzeption und die Neurozeption. Gedanken werden zum einen durch die aktive Wahrnehmung von Impulsen (Stimuli) initiiert, die, sind sie mit emotionalen Konzepten verbunden, einen emotionalen Zustand auslösen. Der Gedanke erhält dann eine Schwingungsfrequenz (oder zuvor als „Farbe“ beschrieben) und gibt ihm eine Bedeutung. Dieser bewusste Prozess der Wahrnehmung wird auch Perzeption genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nehmen jedoch auch über unser autonomes Nervensystem (ANS) wahr. Das ANS ist unser unbewusstes Detektorsystem für Bedrohung und Sicherheit in der Situation, in der wir uns befinden. Es verändert unseren physiologischen Zustand. Sobald über das ANS eine Körperreaktion ausgelöst wird (z.B. Adrenalinproduktion), übersetzen wir diese Reaktion in Überzeugungen („Ich muss kämpfen“), die wir wiederum in unserem Denken festschreiben. Dieser autonome Prozess wird nach Steven Porges „Neurozeption“ genannt. Die Neurozeption führt zu den Bauchgefühlen oder den vom Herzen beeinflussten Gefühlen. Diese Signale haben einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungsfindung und unser Verhalten. Wir können uns dies so vorstellen, als hätte unser Nervensystem eine eigene „Meinung“ zu allem, was geschieht. Diese Meinung entsteht viel schneller als die Gedanken, derer wir uns bewusst sind – und kann ihnen sogar widersprechen.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unser Verstand erzählt nicht immer die Geschichte, die unser Autonomes Nervensystem erkannt hat. Ein Skript aus Emotion und verbundener Reaktion wird zum Teil auch unbewusst ausgelöst.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das erklärt auch, warum unser Körper auf scheinbar harmlose Situationen mit Stress reagiert. Unsere Körperreaktion mag nicht das sein, was wir denken, aber dem autonomen Nervensystem ist das egal. Wenn es Gefahrensignale empfängt, aktiviert es automatisch eines unserer eigenen Schutzsysteme: soziale Aufmerksamkeit, Mobilisierung oder Einfrieren. Das Einfrieren vor einer wichtigen Präsentation, der &#8222;Blackout&#8220; in der Prüfung oder das Herzrasen vor einer einfachen Videokonferenz sind typische Erfahrungen, die die meisten von uns bereits erlebt haben sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir nun unseren negativen Gedanken weiterhin mentale Aufmerksamkeit schenken und wir nicht unser körperliches Stressniveau aktiv hinterfragen, koppeln wir in unserem Gehirn negative Emotionen mit dem Gedanken und dem Impuls und schreiben diese Reaktionskette für die Zukunft weiter fort. Und so erleben wir einen ständigen Kreislauf von denken, fühlen, reagieren, denken, fühlen, reagieren, denken, fühlen und reagieren. Wie wir denken und wie wir uns fühlen, wirkt sich darauf aus, wie wir auch physisch in der Welt stehen. Diese Reaktionskette beeinflusst unser Handeln und Entscheiden – unsere Realität und unsere Zukunft. Durch die Art und Weise, wie wir uns verhalten und handeln, definieren wir, wer wir sind und was wir im Leben erleben – die Art und Weise, wie wir uns verhalten und handeln, ist eine Konstruktion dessen, was wir gelernt haben zu denken und zu fühlen.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Kurz gesagt:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Wie wir uns fühlen, kann ein Spiegelbild dessen sein, woran wir gerade denken</li><li>Wie unser Körper reagiert, ist eine Folge aus unbewusster, autonomer Reaktion unseres Körpers (Neurozeption) und der bewussten Kopplung von Gedanken und Emotion (Perzeption)</li><li>Dadurch, dass wir unserem Denken, unseren Emotionen und unseren Körperreaktionen Aufmerksamkeit schenken, können wir Kontrolle über unser Handeln und damit unserem Sein im Jetzt und in der Zukunft erlangen</li><li>Im Umkehrschluss sind wir jederzeit verantwortlich für unser Denken, da es von uns beeinflusst werden kann</li></ul>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Probleme, die wir erleben, sind nichts anderes als ein Denkproblem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das &#8222;wirkliche Problem&#8220; ist nicht das Problem. Das &#8222;wirkliche Problem&#8220; ist, wie wir über unser Problem denken. Oder präziser gesagt: mit welchen abgespeicherten Konzepten wir es repräsentieren. Wir sind nicht unsere Umstände. Wir sind das, was wir über unsere Umstände denken. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit und unser Denken beobachten und verändern, können wir auch unsere emotionale Reaktion kontrollieren, was wiederum unsere Körperreaktion verändert, was letztendlich unser Handeln und unsere Erfahrung mit der Realität verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist genau der Grund, warum wahre Veränderung von innen heraus beginnt, nicht von außen.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unsere Denkmuster verstärken unsere Überzeugungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Denkmuster ist &#8222;eine Gewohnheit, auf eine bestimmte Weise zu denken&#8220;. In seinem Buch &#8222;Rewire Your Brain&#8220; schreibt der Psychologe John Arden: &#8222;Je öfter Sie etwas tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie es in Zukunft wieder tun werden. Wiederholungen schalten das Gehirn neu ein und schaffen Gewohnheiten. Je mehr Neuronen zusammen feuern, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch in Zukunft zusammen feuern werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Gedanke, den wir zulassen, erzeugt eine chemische Reaktion im Gehirn. Wenn wir uns mit diesem Gedanken beschäftigen, entsteht ein neuer Schaltkreis, der ein Signal an den Körper sendet, und wir reagieren auf eine bestimmte Weise. Je öfter wir dieses Muster wiederholen, desto mehr sickert es in unseren Geist ein und wird zur Gewohnheit. Deshalb sagen Neurowissenschaftler: ‚Zellen, die zusammen feuern, verdrahten sich‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denken wir immer wieder die gleichen Gedanken und führen die gleichen Handlungen aus, leben wir weiterhin nach den gleichen Erfahrungen. Da wir immer wieder die gleichen Denkmuster – denken, fühlen, körperlich erleben – anwenden, verschlüsseln sich diese Muster als Blaupause oder Lebens-Skript in unserem Unterbewusstsein. Und was macht unser Unterbewusstsein? Es steuert 95 Prozent unseres Lebens durch Automatisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Grund, warum es so schwer ist, Veränderungen herbeizuführen. Es liegt daran, dass wir die Gedankenmuster so oft wiederholt haben, dass sie irgendwann fest in uns verwurzelt sind: Unsere Gedankenmuster haben unsere Überzeugungen verstärkt, und unsere Überzeugungen bestimmen nun, wer wir sind und wie wir die Realität erleben. Die Psychologin Amy Morin erklärt: &#8222;Wenn Sie einmal eine Schlussfolgerung über sich selbst gezogen haben, werden Sie wahrscheinlich zwei Dinge tun: nach Beweisen suchen, die Ihre Überzeugung bestätigen, und alles ausblenden, was Ihrer Überzeugung widerspricht.&#8220; Entwickeln wir die Überzeugung, dass wir Versager sind, werden wir jeden Fehler, den wir machen, als Beweis dafür ansehen, dass wir tatsächlich Versager sind. Und gelingt uns etwas, werden wir es dem Glück zuschreiben. So erschaffen unsere Gedanken unsere Realität. Denken wir weiterhin, dass wir Versager sind, werden wir uns weiterhin so fühlen und handeln, und unsere Überzeugung wird weiterhin gestärkt. In der Konsequenz verweilen wir in diesem Gedanken und Gefühlszustand und haben die Kontrolle über eine Entwicklung oder Veränderung abgegeben.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Dies bedeutet:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Wenn wir immer wieder die gleichen Gedanken denken, die gleichen Emotionen hervorrufen und die gleichen Handlungen ausführen, leben wir weiterhin nach den gleichen Erfahrungen.</li><li>Wenden wir immer wieder dieselben Denkmuster an (denken, fühlen, körperlich erleben), verschlüsseln sich diese Muster als Gewohnheits-Skript in unserem Unterbewusstsein.</li><li>Unser Unterbewusstsein automatisiert unser Leben, was bedeutet, dass wir (falls wir uns unserer automatisierten Denkmuster nicht bewusst sind) weiterhin nach denselben Verhaltensmustern leben werden – und damit nach unseren vergangenen Erfahrungen.</li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-default has-ast-global-color-0-color has-text-color has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="line-height:1.5"><p>&#8222;Solange Sie das Unbewusste nicht bewusst machen, wird es Ihr Leben lenken und <br>Sie werden es Schicksal nennen.&#8220;</p><cite>(Carl Jung)</cite></blockquote>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wir können neue Denkmuster schaffen, um eine neue Realität zu schaffen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns neue Gedanken schenken, die zu neuen Verhaltensmustern führen, und uns dadurch eine neue Realität schaffen. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist eine lebenslange Verpflichtung zur bewussten Öffnung für neue Einsichten, zum Entwickeln von neuen Gewohnheiten und zur Gestaltung seines Selbst. Neurowissenschaftler bezeichnen dies als Neuroplastizität – die Idee, dass wir unser Gehirn neu verdrahten können, indem wir neue Verhaltensmuster schaffen, bei denen neue Zellen zusammen feuern und sich miteinander verdrahten. Und damit wir dies tun können, müssen wir verstehen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, sondern, dass wir die Denker sind – wir schenken Gedanken ihre Macht und unsere Aufmerksamkeit. Unsere Gedanken sind nichts weiter als ein endloser Strom von Ideen und Informationen, der durch unseren Geist fließt. Gedanken besitzen so lange keine Macht, bis wir uns entscheiden, uns an einen von ihnen zu klammern, der dann zu einer Kette an Reaktionen führt.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Live Your Createfulness!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lerne im Createfulness-Prozess oder auch anhand konkreter Einzelfragestellungen, Deine Gedanken heute und in Zukunft zu gestalten.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wir richten Dein Bewusstsein auf Dein Denken und die daran gekoppelten Gefühle sowie die üblicherweise gezeigten Reaktionsmuster und schauen uns ihre Bedeutung aus der Vergangenheit und für die Zukunft an</li><li>Wir beobachten die Gedanken, denen Du Deine Aufmerksamkeit schenkst und entwickeln gemeinsam neue gedankliche Wahloptionen und Einsichten für Dein zukünftiges Handeln</li><li>Wir reflektieren das, was Deinem positiven Denken ggf. im Wege steht</li><li>Wir trainieren Dich, Denker Deiner Gedanken zu werden, um auch in Zukunft, Kontrolle über sie zu erhalten</li><li>Wir entwickeln Umsetzungspläne, die Dich in positive Erfahrungen bringen und Dein neues Denken vertiefen</li><li>Wir wertschätzen die kleinen und großen Veränderungen in Deinem Denken, Fühlen und Handeln</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gestalte Deine Gedanken, Dein Handeln und Deine positive Wirkung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich darauf, Dich in einem kostenfreien Explorationsgespräch kennenzulernen. Schreibe mir hierzu einfach eine E-Mail oder nutze das Kontaktformular auf meiner Website!</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png" alt="" class="wp-image-1312" width="229" height="63" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png 458w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift-300x82.png 300w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" /><figcaption>Simone Maaßen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Literaturnachweis</h5>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Arden J.D. (2010), Rewire your Brain: Think your way to a better life, Wiley</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Eagleman, D. (2016), Incognito: The secret lives of the brain, Canongate Books Ltd / Canons Edition</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Damasio, A. R. (1994). Descartes’ error: emotion, reason, and the human brain, Penguin Books.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Kahnemann, D. (26. Edition, 2012), Schnelles Denken, langsames Denken, Siedler Verlag.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Porges, S. (4. Auflage, 2021), Die Polyvagal-Theorie und die Suche nach Sicherheit, G.P. Probst Verlag GmbH.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Morin, A. (2015), 13 Things Mentally Strong People Avoid and How You Can Become Your Strongest and Best Self, Harper Thorsons.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Morin, A. (2016): This is how your thoughts become your reality, <a href="https://www.forbes.com/sites/amymorin/2016/06/15/this-is-how-your-thoughts-become-your-reality/?sh=12598723528a">Article Forbes Magazine</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Rock, D. (revised Edition 2020), Your Brain at Work, Harper Business.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Create Your Emotions</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2022 14:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
		<category><![CDATA[Emotional Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Resilience]]></category>
		<category><![CDATA[Social heritage and responsibility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://createfulness.org/?p=2096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir leben in der sozialen Realität unserer Emotionen Gedanken, Emotionen und Handeln sind eng miteinander verknüpft und als Skripte bewusst und unbewusst in unserem Gehirn und Körper hinterlegt. Manchmal sind [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wir leben in der sozialen Realität unserer Emotionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanken, Emotionen und Handeln sind eng miteinander verknüpft und als Skripte bewusst und unbewusst in unserem Gehirn und Körper hinterlegt. Manchmal sind es unsere Gedanken, die durch einen Impuls aktiviert werden, sich mit Emotionen einfärben und uns nicht mehr loslassen. Häufig reagieren wir jedoch auf Situationen mit einer starken Emotion und aktivieren durch sie unsere Gedankenkonzepte und unser Handeln. In diesen Fällen haben wir das Gefühl, dass die Emotion unser Denken und unser Verhalten kontrolliert. In Wahrheit sind stets wir Architekt:in unserer Emotionen und können formen, was wir fühlen und wie wir reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben, urteilen, fühlen, empfinden über die Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gesammelt haben. In Bezug auf unsere Emotionen hat jede einzelne Begegnung, die uns berührt hat, jeder Film, der uns bewegt hat, jedes Buch, das uns geprägt hat, einen emotionalen, mentalen Fingerabdruck hinterlassen, der unseren heutigen Erlebnissen Bedeutung schenkt. Wir nutzten im Jetzt die Erfahrung aus der Vergangenheit, um mit der Kraft unserer Vorstellung vorherzusagen, welche Bedeutung unsere Erlebnisse für uns haben, und um die Vielzahl der Sinneseindrücke in jedem gedachten Moment mit diesen Vorhersagen abzugleichen. Damit gibt unser Gehirn dem, was wir wahrnehmen, seine Bedeutung und richtet unseren Fokus darauf aus, was uns bedeutungsvoll erscheint. Dieser Prozess der Vorstellung ist der Ausgangszustand für alle unsere emotionalen Erlebnisse.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Was wir fühlen ist eine Simulation unserer Welt und nicht die Reaktion auf diese<strong><em>. </em></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In jedem Moment unseres Lebens nutzt unser Gehirn Konzepte, um die Welt um uns herum zu konstruieren. Ohne diese Skripte sind wir erfahrungsgemäß blind! Mit diesen Skripten simuliert unser Gehirn jedoch vollkommen automatisch, was wir wahrnehmen, sodass unsere Sinne uns eher wie Reflexionen unserer Außenwelt vorkommen und nicht wie eine konstruierte Außenwelt, die auf unseren vorangegangenen Erfahrungen fußt. Auch unsere Emotionen basieren auf solchen Skripten. Sie sind festgehaltene Erfahrungen aus unserer Vergangenheit, welche wir mental abgespeichert haben. Wie das Sehen, das Tasten, das Schmecken und das Riechen nutzt unser Gehirn auch unsere physischen Körperprozesse – den Herzschlag, die Atmung, den Stoffwechsel und vieles mehr – als Sinnesquellen, verbindet ihre Ausprägung mit einem Gefühl und entwickelt daraus ein emotionales Skript. Dadurch erhalten unsere Empfindungen eine qualitative, sowohl mentale als auch körperliche Bedeutung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center has-ast-global-color-0-color has-text-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="line-height:0"><p>&#8222;No man ever steps in the same river twice. For it’s not the same river and he’s not the same man.&#8220;</p><cite>(Heraclitus)</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Verstand versteht ein fließendes Gewässer als Gegenstand. Genauso ist es mit unserer Emotion und unserem Selbst. Aufgrund unserer abgespeicherten Skripte verstehen wir uns mit unseren Emotionen, unserem Denken, unserem Empfinden eher als gegenständlich („ich bin so wie ich bin“). Tatsächlich befinden sich unser Denken, Fühlen und unser körperliches Empfinden im ständigen Fluss. Erlauben wir uns, unsere darübergelegten, formgebenden Skripte zur Seite zu schieben, eröffnen wir uns die Möglichkeit, unser Denken, Fühlen, Wahrnehmen und Handeln im Gleichklang mit der sich verändernden Außenwelt kontinuierlich neu anzupassen. Was wir dazu benötigen, ist unsere Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können wir mit den Fingern schnippen und mit Willenskraft unsere Emotionen abändern, so wie wir unsere Kleidung wechseln? Nicht wirklich! Obwohl wir unsere eigenen emotionalen Erfahrungen konstruieren, überwältigen uns unsere Gefühle in sehr vielen Momenten. Nichtsdestotrotz können wir jetzt Schritte unternehmen, um unsere zukünftigen emotionalen Erfahrungen zu beeinflussen. Wir können heute gestalten, wer wir morgen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu verstehen, wie wir unsere Emotionen aktiv gestalten können, wollen wir verstehen, was Emotionen sind, wie wir sie konstruieren, und wie sie unser Handeln beeinflussen.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Die Gestaltung unserer Emotionen: <br>Vom Affekt, über das Gefühl, bis hin zur Emotion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns kennt die Situation, dass uns plötzlich die Luft wegbleibt oder das Herz scheinbar kurz aufhört zu schlagen. Dies sind Umschreibungen eines erlebten Affekts, der sich beispielsweise in einer Schocksituation bei uns einstellt. Als Affekt bezeichnet man die rein körperliche Reaktion auf einen Reiz, der ohne Bewusstmachung passiert und unseren überlebenswichtigen, körpereigenen Energiehaushalt reguliert. <em>Steven Porges</em> beschreibt den unbewussten Vorgang auch als „Neurozeption“. Ein unbewusster Vorgang, welcher über unser Autonomes Nervensystem (ANS) eingesteuert wird und ein Urteil über eine vorliegende Bedrohung oder Sicherheit in einer bestimmten Situation fällt. Dabei leitet das ANS Veränderungen unseres physiologischen Zustands ein, um schnelle, regulierende und ursprünglich lebenserhaltende Handlungen ausführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Gefühl ist abhängig von einem Affekt, mit dem wir immerfort und unbewusst körperlich auf unsere Umwelt reagieren. Das Gefühl ist die Bewusstmachung, wie wir uns körperlich in einer Situation fühlen (in dem obigen Beispiel könnte dies „erstarrt“ sein). Unser Gefühl ist somit die Zusammenfassung unseres körpereigenen Energiehaushalts und damit fundamentaler Bestandteil unseres Bewusstseins, vergleichbar etwa mit wahrgenommenem Lärm oder Helligkeit. Unser Gefühl gibt uns eine generelle Einschätzung darüber, wie es uns körperlich geht. Dabei unterscheiden wir generell zwei Zustände voneinander, in dessen Spektren wir uns erleben: Die eine Erlebnisdimension erstreckt sich zwischen den beiden Polen „angenehm“ vs. „unangenehm“; die zweite Dimension unterscheidet, ob wir uns in einem „aufgeregten“ oder „ruhigen“ Zustand befinden. Im Zusammenspiel dieser beiden Zustände ergibt sich ein mannigfaltiges Kontingent an Gefühlen, die wir in einer Situation empfinden können wie z.B. interessiert, müde, gelangweilt, nervös und vieles mehr. Siehe hierzu auch die Abbildung „der Affekt-Kreislauf“ in Anlehnung an die Emotionsforscherin Lisa Feldmann Barrett:</p>



<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="529" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-1024x529.jpg" alt="" class="wp-image-2523" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-1024x529.jpg 1024w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-300x155.jpg 300w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-768x396.jpg 768w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-1536x793.jpg 1536w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/08/createfulness-affekt-kreislauf-2048x1057.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Abbildung „der Affekt-Kreislauf“ nach Lisa Feldmann Barrett</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein intakter Energiehaushalt, der alle lebensnotwendigen Organe in unserem Körper steuert und orchestriert, ist für uns essenziell. Er regelt unsere Energieressourcen über die Veränderung z.B. unseres Hormonspiegels, Stoffwechsels und unserer Herz-Kreislauf-Aktivität und macht uns körperlich handlungsfähig. Gerät unser Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht, sagt uns unser Gefühl nicht, wie wir uns konkret verhalten sollen, um es wieder in Balance zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein intakter Energiehaushalt, der alle lebensnotwendigen Organe in unserem Körper steuert und orchestriert, ist für uns essenziell. Er regelt unsere Energieressourcen über die Veränderung z.B. unseres Hormonspiegels, Stoffwechsels und unserer Herz-Kreislauf-Aktivität und macht uns körperlich handlungsfähig. Gerät unser Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht, sagt uns unser Gefühl nicht, wie wir uns konkret verhalten sollen, um es wieder in Balance zu bringen.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unser Gefühl fragt nach den Gründen für unseren wahrgenommenen körperlichen Zustand.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um unser Handeln auszurichten, fängt nun unser Gehirn an zu arbeiten und nutzt all unsere bisherigen Erfahrungen, um Vorhersagen darüber zu treffen, wie wir handeln müssten, um unseren Energiehaushalt wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Wir gleichen die Situation, die Personen, Verhaltensweisen, erzielten Ergebnisse etc. mit den Erfahrungen der Vergangenheit ab und kommen zu einer Meinung darüber, welche Regulation am vielversprechendsten ist. Unser Erfahrungsrepertoire ist dabei begrenzt, weshalb wir dazu tendieren, immer wieder ähnliche, gelernte Verhaltensweisen anzuwenden.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wenn wir unser Fühlen und unser Handeln nicht achtsam hinterfragen, dann richten wir uns in unserer Erfahrungsnische ein.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haben wir beispielsweise gelernt, in einem Schockzustand die Augen zu verschließen, zu erstarren und abzuwarten, bis dass sich die Gefahrensituation ändert, wird dies das Verhaltensrepertoire sein, welches wir auch in anderen Situationen mit gleichen Körperreaktionen anwenden werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt auch vor, dass wir den Grund für ein Gefühl nicht erfassen können oder das Gefühl abwehren und übergehen. In diesen Momenten wird das Gefühl zu keiner eigenen Erfahrung; physiologische Veränderungen innerhalb des Körpers werden nicht aktiv durch unser Verhalten reguliert. In solchen Fällen kommt es vor, dass wir eher die Gründe für ein gutes oder schlechtes „Bauchgefühl“ in unserem Außen erkennen, anstatt uns zu fragen, ob die gestörte Balance in unserem Energiehaushalt gerade die eigene Weltsicht verzerrt. So kann etwa ein störendes Hungergefühl dazu führen, dass wir unser Gegenüber als „anstrengend“ empfinden, obwohl dieses Gefühl sich gar nicht auf diese Person bezieht, sondern schlicht auf unseren leeren Magen.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wenn Glauben unser Fühlen beeinflusst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fühlen, was unser Gehirn glaubt. Unsere Gefühle entstehen vorwiegend aus der Vorhersage im Gehirn. Alles was wir fühlen, basiert auf unserem Wissen aus vorangegangenen Erfahrungen. Glauben ist Fühlen! Dabei kann unser Wahrnehmungsnetzwerk für körperliche Veränderungen (Herzfrequenz, Atmung, Schwitzen etc.) sogar Gefühle verstärken, indem es unseren Fokus auf das angenehme oder unangenehme verfälscht. Nicht nur was wir sehen oder hören, beeinflusst häufig, was wir fühlen; auch was wir fühlen, kann unsere Sicht und unser Gehör beeinflussen. Unsere Verarbeitung von Affekten und Gefühlen im Gehirn beeinflusst stärker als unsere Wahrnehmung der realen Welt um uns herum, wie wir uns verhalten.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Das Gefühl übernimmt häufig das Steuer. Die Ratio erhält dann den Platz auf dem Beifahrersitz.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist dann unser Gestaltungsspielraum, um unser Fühlen und damit unser Handeln zu beeinflussen? Wir müssen dafür den Umweg über zukünftige, positive Erfahrungen nehmen. Denn unsere Erfahrungen gestalten, was wir zukünftig fühlen und wie wir handeln. Die Emotion spielt dabei eine wesentliche Gestaltungskomponente, der wir uns nun widmen wollen.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Über die Emotion erfahren wir Bedeutung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt der Affekt die Aktivierung eines physiologischen Zustands dar, und das Gefühl, die Bewusstwerdung der körperlichen Veränderung, dann stellt die Emotion unsere Brücke zu unserer Außenwelt dar. Über die Emotion erhält unser Gefühl eine Relevanz. Die Emotion geht über die sensorische Information hinaus und ist eine mentale Verknüpfung aus unseren Gedanken, unseren körperlichen Reaktionen, unseren physiologischen Zuständen, unserem Handeln in einer spezifischen Situation, mit bestimmten Personen.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Die Emotion schenkt unserem gefühlten Zustand eine übergeordnete Bedeutung.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle kennen diese Situation: Wir fühlen uns nervös in Erwartung eines angekündigten Geschenks von einem guten Freund. Aus Erlebnissen in der Vergangenheit wissen wir, dass Geschenke von dieser Person besonders einfallsreich sind und uns heiter stimmen. Uns ist bewusst, dass wir in diesem Moment Vorfreude empfinden und zelebrieren diese in unserer Interaktion miteinander, leben sie in fantastischen Gedanken aus und teilen unsere Empfindungen durch Mimik und Gestik mit unserem Geschenkemacher. Dies ist möglich, da wir uns kulturell auf ein emotionales Skript wie „Vorfreude“ verständigt haben und durch dieses auch den emotionalen Zustand bei anderen Personen wiedererkennen und nachempfinden können. Das Skript ermöglicht uns den schnellen Zugang zur Interaktion mit anderen Menschen. Über die Emotion können wir auch ohne Gebrauch von Sprache aufeinander reagieren und unsere körperlichen Zustände für- und miteinander regulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne ein gut ausgebildetes Emotions-Skript, können wir im Umkehrschluss nur eingeschränkt Emotionen empfinden, da wir ohne Konzepte ihre Bedeutung für uns nicht abrufen können. Wenn uns kein Emotions-Skript zur Verfügung steht, durchleben wir eher nur die körperlichen Reaktionen (wie z.B. Herzrasen). Ebenso sind wir nicht in der Lage, diese Emotionen bei anderen wahrzunehmen. Wir sind emotional blind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere emotionalen Skripte sind von der Kultur abhängig, in der wir aufgewachsen sind, und maßgeblich durch das familiäre und soziale Umfeld geprägt worden, in dem wir unsere Erfahrungen gesammelt haben. Kulturell einigen wir uns darauf, wie Vorfreude „aussieht“; sozial wird es uns durch Eltern, Partner, Freunde etc. veranschaulicht und als Freude benannt. Individuell erleben wir die Emotion physisch, durch den körperlichen Effekt, der im emotionalen Zustand der Vorfreude aufkommt (angenehmer Erregungszustand mit Ausschüttung von Serotonin und Dopamin, die uns in einen körperlichen Aktivierungsstatus versetzen). Dabei befinden wir uns im kontinuierlichen Austausch von emotionalen Konzepten mit anderen Personen und stabilisieren diese in ihrer gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Bedeutung. Mit anderen Worten:</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Es braucht mehr als nur ein Gehirn, um uns selbst eine Bedeutung zu geben.</h3>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Zusammenfassend bedeutet dies:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Unsere Erfahrungen und körperlichen Zustände erhalten über unsere emotionalen Skripte ihre Bedeutung.</li><li>Unsere emotionalen Skripte können Denken und Handlungen anordnen. Wir sagen auf Basis unserer vorangegangenen Erfahrungen, mit welcher Handlung wir ein spezifisches Ziel in einer Situation am vielversprechendsten erreichen werden.</li><li>Unsere Vorhersagegenauigkeit wird durch unser Erfahrungsrepertoire begrenzt und durch Nischen, in denen wir uns eingerichtet haben.</li><li>Mit jeder Verhaltensvorhersage aktivieren wir auch abgespeicherte Informationen zu physischen Reaktionen, die unseren Energiehaushalt bestimmen (z.B. Herzfrequenz, Immunsystem, Stoffwechsel etc.).</li><li>Im Verhalten machen wir Lernerfahrungen und korrigieren oder verfeinern unsere Skripte in dessen Verlauf. Es ist uns aber auch möglich, einen emotionalen Zustand herbeizuführen. Dann passen wir unsere Sinnesorgane und unsere Motorik entsprechend an, um uns eine gewünschte Realität zu erschaffen.</li><li>Jeder emotionale Zustand, den wir erfahren, dient der Regulation unseres Energiehaushalts. Er stellt sicher, dass die körperlichen Ressourcen genutzt werden bzw. nicht verbraucht werden.</li><li>Über Emotionen synchronisieren wir uns mit anderen. So erhalten wir ein besseres Verständnis von der Welt um uns herum und von den Absichten unserer Mitmenschen.</li><li>Über Emotionen nehmen wir sozialen Einfluss auf andere. Indem wir unsere Emotionen leben, beeinflussen wir andere Menschen in ihrem Empfinden, Handeln und damit wiederum in ihren Erfahrungen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Je granularer die eigenen emotionalen Skripte sind, desto effizienter arbeitet unser Gehirn, um einen passenden emotionalen Zustand im Abgleich mit unserer Umwelt herzustellen. So agiert das Gehirn effektiver, wenn wir viele emotionale Skripte zu einer Kategorie entwickelt haben. Wir sind zielgenauer, wenn wir z.B. „glücklich“ als eine Abstufung von „angenehmes Gefühl“ unterscheiden können. Und wir sind höchst effizient, wenn wir noch feinere emotionale Konzepte aufbauen und für uns mental hinterlegen wie beispielsweise „selig“, „erfreut“, „dankbar“, „friedvoll“, „zufrieden“, „optimistisch“ usw. Kulturell findet sich die gemeinsame Verständigung darüber, was eine wichtige Emotion ist, in der Sprache wieder. Beispielsweise gibt es In der koreanischen Sprache das Wort „leong“, das einen spezifischen Zustand von glücklich beschreibt, der über die starke Verbundenheit zu einem Freund empfunden wird. In der deutschen Sprache gibt es andererseits das Wort „Schadenfreude“,&nbsp; das&nbsp; in anderen Kulturen offenkundig ursprünglich nicht als emotionales Konzept existierte (oder nicht in ein „eigenes“ Wort überführt wurde) und daher etwa im Englischen oder Französischen heute als Lehnwort in seiner deutschen Schreibweise gebraucht wird.</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Über Emotionen schaffen wir uns eine soziale Realität.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Konzepte sind damit auch ein Spiegel unserer sozialen Realität, in der wir uns bewegen bzw. aufgewachsen sind: Wir verständigen uns auf ein geteiltes Konzept, vermitteln die Konzepte einander und verdrahten unsere Gehirne in dieser sozialen Welt. Werden Emotionen unterschiedlich wahrgenommen, dann gibt es keine „wirkliche Realität“ oder kein wahr oder falsch. Es gibt im besten Fall einen Konsens.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kontrollnetzwerk unseres Gehirns hilft uns dabei das emotionale Konzept auszuwählen, welches uns am erfolgversprechendsten erscheint. Damit hilft es uns, unseren emotionalen Zustand zu konstruieren. Als eine Art Optimierer trifft es eine Auswahl zwischen Emotions-Skripten und Nicht-Emotions-Skripten (z.B. empfinde ich Angst oder Magenprobleme?), zwischen verschiedenen Emotions-Skripten (z.B. habe ich Angst oder bin ich aufgeregt?) und zwischen verschiedenen Zielen von Skripten (z.B. muss ich aus der Situation flüchten oder in ihr kämpfen?).</p>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Um dies nochmals zu unterstreichen:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Emotionen geben uns Bedeutung, da sie uns unsere körperlichen Veränderungen und die dazugehörigen körperlichen Gefühle in einer Situation und im Abgleich mit unserer Welt erklären.</li><li>Sie sind Anleitungen für Handlungen, basierend auf unseren vorangegangenen Erfahrungen.</li><li>Sie werden durch unser Kontrollnetzwerk optimiert und bewertet.</li><li>Ohne emotionale Skripte können wir Emotionen nicht abrufen und nicht bei anderen wahrnehmen.</li><li>Je granularer unsere Emotions-Skripte sind, desto effektiver und zielgenauer kann unser Gehirn den passenden emotionalen Zustand und unser Verhalten für das Jetzt abrufen.</li></ul>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Wie können wir unsere Emotionen gestalten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Körperliche und mentale Prozesse gehen miteinander Hand in Hand. Jedes Mal, wenn wir einen physischen Akt durchlaufen, hat dies eine mentale Veränderung unserer emotionalen wie auch nicht-emotionalen Skripte zur Folge. Jede mentale Aktivität hat wiederum einen physischen Effekt. Diese Verbindung können wir für uns nutzen, um unsere Emotionen zu verfeinern, um Resilienz aufzubauen und um unsere psychische und physische Gesundheit zu stärken. Emotionale Intelligenz bedeutet, unser Gehirn zu befähigen, den zuträglichsten emotionalen Zustand aus einem der abgespeicherten Emotions-Skripte zur Verfügung zu stellen. Damit versetzen wir unser Gehirn in die Lage, sich im Verhalten gegen das abgerufene Skript und für ein anderes zu entscheiden. In der Konsequenz werden wir reicher in unseren Handlungsmöglichkeiten, fühlen uns mehr in Balance mit unserem Leben und authentischer in unserem Ausdruck.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center has-ast-global-color-0-color has-text-color has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="line-height:0"><p>&#8222;Die emotionale Kompetenz ist doppelt so wichtig wie die rein kognitiven Fähigkeiten.&#8220;</p><cite>(Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz)</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist keine einfache Aufgabe, doch jeder Schritt zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit und Intelligenz hat eine ausschlaggebende und reiche Wirkung in unserem weiteren Leben. Kontrollieren wir bewusst unsere Erfahrungen und reflektieren sie unaufhörlich in Bezug auf unsere übermittelten und gelernten Skripte und unsere Realität, können wir unser Selbst aktiv gestalten! Zudem erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, keine schwerwiegenden chronischen Erkrankungen zu entwickeln, da wir balancierend Einfluss auf unseren Energiehaushalt nehmen.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Live Your Createfulness!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lerne im Createfulness-Prozess oder auch anhand konkreter Einzelfragestellungen, zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit und Resilienz zu gelangen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wir schauen uns bewusst Deine Emotion und das daran gekoppelte Gedanken-Skript sowie die üblicherweise gezeigten Verhaltensmuster an, um diese Reaktionskette neu auszurichten.</li><li>Wir bauen Deine emotionale Granularität aus, so dass Du den für Dich zuträglichsten emotionalen Zustand besser abrufen kannst und Deine Handlungsmöglichkeiten anreicherst.</li><li>Wir trainieren, „physischen Schmerz“ von „generalisierten Leiden“ zu unterscheiden, um wieder aktiv das eigene Leben zu gestalten.&nbsp;</li><li>Wir finden spielerische Lösungen, die Dir mehr Kontrolle über Deine Emotionen, in akuten emotionalen Situationen verschaffen.</li><li>Wir entwickeln Umsetzungspläne, die Dich in positive Erfahrungen bringen und Dein neues Fühlen vertiefen</li><li>Wir wertschätzen die kleinen und großen Veränderungen in Deinem Fühlen, Denken und Handeln&nbsp;</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich darauf, Dich in einem kostenfreien Explorationsgespräch kennenzulernen. Schreibe mir hierzu einfach eine E-Mail oder nutze das Kontaktformular auf meiner Website!</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png" alt="" class="wp-image-1312" width="229" height="63" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png 458w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift-300x82.png 300w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" /><figcaption>Simone Maaßen</figcaption></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Literaturnachweis</h5>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Damasio, A. R. (1994). Descartes’ Error: Emotion, reason, and the human</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">brain. Penguin Books.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Damasio, A. R. (2017). Am Anfang war das Gefühl: Der biologische Ursprung menschlicher Kultur, Siedler Verlag.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Dana, D. (3. Auflage, 2021). Die Polyvagal-Theorie in der Therapie. Den Rhythmus der Regulation nutzen. G.P. Probst Verlag.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Feldman Barrett, L. (2017). How emotions are made: The secret life of the</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">brain. Houghton Mifflin Harcourt.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Goleman, D. (1997), EQ. Emotionale Intelligenz, dtv Verlagsgesellschaft mbH</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Porges, S. (4. Auflage, 2021), Die Polyvagal-Theorie und die Suche nach Sicherheit, G.P. Probst Verlag GmbH.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Selvam, R. (2022), The Practice of Embodying Emotions: A Guide for Improving Cognitive, Emotional, and Behavioral Outcomes, North Atlantic Books.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Van der Kolk, B. (7. Auflage, 2021), Verkörperter Schrecken: Traumaspuren im Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann, G.P. Probst Verlag.</p>
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		<title>Create Your Sensations</title>
		<link>https://createfulness.org/create-your-sensations/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2022 14:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomic nervous system]]></category>
		<category><![CDATA[Inner Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Physiological Safety]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem Körper zu seiner natürlichen Balance verhelfen. Mit der Zeit können sich Spuren von zu viel Stress oder emotionaler Anspannung in unserem Körper abzeichnen. Solch typische Alarmsignale oder auch chronische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Dem Körper zu seiner natürlichen Balance verhelfen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit können sich Spuren von zu viel Stress oder emotionaler Anspannung in unserem Körper abzeichnen. Solch typische Alarmsignale oder auch chronische Leiden haben die meisten von uns bereits erlebt: sie zeigen sich beispielhaft als Migräne, Muskelverspannungen, Bandscheibenprobleme, Tinnitus und in vielen anderen Symptomen. Wenn dies geschieht, verlangt der Körper danach, wieder ins Gleichgewicht gebracht zu werden. Um die vom Körper geforderte Balance wieder herzustellen, bedarf es nicht nur der Behandlung des Symptoms (z.B. Kopfschmerz), sondern gleichzeitig auch der Betrachtung der möglichen zugrundeliegenden Ursachen für die aus dem Takt geratene Körperregulation. Die Wurzel kann unter anderem in unseren blockierenden Denk- und Emotions-Skripten liegen. Wie wir Denken und was wir fühlen wirkt sich auf unseren Energiehaushalt aus und kann – in einer stark belastenden Ausprägung &#8211; zu physiologischen Ungleichgewichten in unserem Körper führen.</p>



<h3 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Die Körperarbeit beginnt dort, wo der Kopf keine Antworten mehr findet.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursachen für körperliche Belastungssymptome liegen – sofern nicht genetisch vererbt oder durch äußere Einflüsse produziert &#8211; häufig in der Art und Weise, wie wir denken, fühlen und auf unsere Außenwelt reagieren. Jede Erfahrung unseres Selbst birgt auch eine körperliche Erfahrung in sich. Während Gedanken und Emotionen als reine Informationen über uns und unsere Welt konstruiert und kontinuierlich abgeändert werden können, stehen wir mit unserem Körper physisch und begrenzt anpassungsfähig in dieser Welt. Unser Körper schreibt sozusagen als Vermittler zwischen sozialer und physischer Welt seine Signatur in unser Selbst. So nehmen wir über unseren Körper Signale aus unserem Umfeld wahr und verarbeiten sie über unser Denken, geben ihnen Bedeutung über unsere Emotion und verbinden sie mit einem körperlichen Aktivierungszustand. In der Folge leben wir die ausgewählten Konzepte über unseren Körper wieder aus und treten auf diese Art in die Interaktion mit der sozialen Außenwelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dann, wenn wir neue Erfahrungen sammeln, speichern wir ein neues Skript aus Denken, Emotionen, körperlichen Reaktionen und Verhalten in uns ab. Unseren Körper können wir wie ein Journal betrachten, in das wir unser Lebens-Skript hineinschreiben. Die Spuren unserer Denkpfade und die Fingerabdrücke unserer emotionalen Zustände sind als physiologische Zustände im Körper festgehalten. Im Falle von körperlichen Leiden oder gar chronischen Erkrankungen, haben wir unserem Körper sogar ein neues Programm gegeben, welches unseren körpereigenen Regulationskräften entgegenwirkt. Diese selbstgestaltete Körper-Realität ist unserem Denken häufig entzogen, wodurch wir in der Folge unsere Körperreaktionen häufig nicht mehr „begreifen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns zum Beispiel über Jahre hohen Anforderungen ausgesetzt haben, die uns in einen körperlichen Zustand des Gestresstseins geführt haben; oder wenn wir in einem Umfeld aufgewachsen sind, welches uns kontinuierlich in den Zustand von Angst versetzt hat oder wenn wir jahrelang in dem Zustand gelebt haben, dass wir selbst nicht ausreichen, um unsere Lebensumstände in eine positive Richtung zu lenken – dann hat dies zur Folge, dass wir mehr Energie aufwenden, als wir besitzen, um die Folgen dieser Lebensumstände zu kompensieren. Wir geraten immer mehr in eine Fehleinstellung unseres Stoffwechsels, Hormonhaushalts, Immunsystems sowie in eine Überbeanspruchung bestimmter Organe und Muskelpartien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns kennt die Schmerzen im Rücken, Nacken oder im Kiefer nach einer längeren Beanspruchungsphase. Kritisch wird es dann für uns, wenn unser erhöhter Energiebedarf Teil unserer Denk- und Emotionsskripte wird – „Du musst das aushalten“, „Du musst immer auf der Hut sein“, oder „Du musst Dich mehr anstrengen“ – und unser Gehirn mit der Zeit genau diesen überhöhten Energiebedarf als „Soll-Zustand“ unserem Körper meldet. Dann stellen wir uns nicht mehr die Frage, ob der Pegel, auf dem wir operieren, noch angemessen ist. Er ist Teil unseres Selbstkonzepts geworden, und unser Körper versucht auf andere Weise die Defizite auszugleichen.<br></p>



<h3 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Sich ständig im roten Bereich seines Energiehaushalts zu bewegen, führt zu einer sich verschlimmernden Dynamik.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wir uns körperlich fühlen, hat maßgeblich Einfluss auf unsere Wahrnehmung, unser Denken und auf unser Verhalten. Wenn uns nicht mehr die vollen Kräfte unseres Körpers für ein erfahrungsreiches Leben zur Verfügung stehen, dann kann jede Handlung und jede Begegnung belastend und unangenehm für uns sein. Das, was wir früher noch als positiv erfahren haben, versuchen wir dann aus dem Weg zu gehen. Eventuell nutzen wir die wenige Energie, die uns bleibt, um uns über einzelne „Kicks“ körperlich lebendig zu fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls wir nicht mehr in der Lage sind, unser Denken, Fühlen und unser körperliches Empfinden in einen positiven Einklang zu bringen, richten wir uns in unserer affektiven Nische ein und bemerken erst, wenn sich körperliche und psychische Leiden, Depressionen oder gar chronischen Erkrankungen einstellen, wie eng diese Nische für uns geworden ist.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unseren Körper von den Spuren unserer Denk- und Emotions-Skripte befreien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann uns unser Körper helfen, aus dieser Sackgasse wieder rauszukommen? Wir können ihn sowohl als Träger der niedergeschriebenen Erfahrungen, Blockaden, Spannungen als auch als Ressource für Kraft und Energie selbst befragen und die Antworten, die wir erhalten, in unsere Denk-, Fühl- und Handlungsprozesse integrieren. Unser Körper gibt uns nicht nur Antworten darauf, was wir denken und wie wir uns fühlen, er gibt uns auch Rückmeldung darüber, wie wir im Leben stehen, unser Leben tragen, uns im Leben bewegen und wie wir mit unserer Umwelt interagieren und was wir verändern sollten. Darüber hinaus beheimatet unser Körper all die ungenutzten Ressourcen und verstellten Potenziale, die wir mental nicht ansteuern und wahrnehmen können, da wir verlernt haben, sie zu erkennen und zu nutzen. Auch diese ungenutzten Ressourcen können wir über unseren Körper erfahren und neu aktivieren.</p>



<h3 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Berührung ist die universelle Sprache, die unser Körper versteht.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über Berührung können wir unser körperliches Bewusstsein stärken und unseren Körper dabei unterstützen, Verspannungspunkte zu lösen, in Balance zu kommen und Heilprozesse im Gewebe zu aktivieren. Durch bewusste Atmung und Bewegung können wir im Körper wieder mehr Entfaltungsmöglichkeiten herstellen. Uns selbst samt all unserer Potenziale und Grenzen bewusst körperlich zu erfahren, schenkt uns neuen Gestaltungsspielraum und befreit uns von festsitzenden Mustern und Blockaden. Der neu gewonnene Zugang zu den körpereigenen Kräften setzt zudem Energie frei. Sobald wir unserem Körper mehr Raum (und weniger Kontrolle) schenken, wird er selbst zur Ressource der eigenen Regulierung. Da Denken, Fühlen, Handeln und Empfinden eng miteinander verbunden sind, bedingt dieser Selbstregulationsprozess ein integriertes Handeln auf der Körper-, Emotions-, Gedanken- und Verhaltensebene sowie eine gesteuerte Aufmerksamkeit und einen spielerischen, gesicherten Raum. Die Beziehung, in der man über die Berührung mit einer nicht bewertenden, außenstehenden Person eintritt, wirkt anreichernd, erweiternd und schenkt Fokus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gezielte körpertherapeutische Intervention, die durch Gesprächsführung begleitet wird, unterstützt den Wechsel zwischen Anspannungs- und Entspannungszuständen und unterstützt die Selbstregulation des Körpers. Ebenso haben Kreativität, Achtsamkeitsübungen, positives Denken und Meditation und einen positiven Einfluss auf unser Nerven-, Hormon- und Immunsystem–Systeme, die unsere Körperfunktionen aufrechterhalten und unsere Aufmerksamkeit benötigen, wenn wir in Balance mit uns selbst denken, fühlen, wahrnehmen und handeln möchten.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Emotionen über den Körper regulieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt vor, dass wir einen emotionalen und körperlichen Zustand im Körper kontrollieren und festhalten. Einer von vielen Kontrollmechanismen könnte sich darin verkörpern, dass wir unsere Angst in unserem Brustkorb einkapseln. Das unangenehme Gefühl wird dort gehalten, indem wir aufhören durchzuatmen und gegebenenfalls auch noch unsere Kehle verengen, um die Angst auch nicht zum Ausdruck werden zu lassen. Wenn solch ein physischer Zustand in unserem Körper anhält, dann verlieren wir die Fähigkeit, unsere natürliche Energie im Fluss zu halten und Kräfte zur körpereigenen Selbstregulation zu aktivieren.&nbsp;Mit einer unangenehmen Emotion umzugehen, fällt uns häufig nicht leicht, vor allem bei starken affektiven Regungen. Die Erfahrung unangenehmer und belastender Affekte lässt in unserem Körper und in unserem Gehirn Stress und eine Regulationsstörung entstehen. Da unser Nervensystem generell darauf ausgerichtet ist, bei Belastungen ein Gleichgewicht wiederherstellen zu wollen, tragen wir in uns von Ursprung an, einen unbewussten Widerstand gegen unangenehme Gefühle. Hinzukommt, dass wir durch unser soziales Umfeld, z.B. durch unsere Erziehung, unsere Kultur oder durch Moralvorgaben, Denk-Skripte entwickelt haben, die uns jeden Tag aufs Neue darin lenken, unangenehme Erfahrungen erst gar nicht zuzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Laufe unseres Lebens entwickelten Abwehrmechanismen gegen unangenehme Gefühle bleiben auf Dauer jedoch nicht ohne körperliche Folgen. Das gesamte Körpersystem kann davon in Mitleidenschaft gezogen werden, nicht nur die Region, wo sich vielleicht eine unangenehme Wahrnehmung zeigt. Eine durch Stress verursachte Atemkontraktion wirkt beispielsweise auch auf die Herzfrequenz und somit auf die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus aus. Bei Dauerbelastung kann sich die Kontraktion der Bronchien von einem vorübergehenden, zu einem dauerhaften Zustand entwickeln und schlimmstenfalls entsteht Asthma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dieses Beispiel zeigt, verkörpern sich Emotionen auch dann, wenn wir dies im Alltag nicht bewusst wahrnehmen. Erst durch ein körperliches Symptom wird unsere Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass scheinbar etwas mit uns nicht stimmt. Sobald dies der Fall ist, kann das Körpersymptom wiederum negative Emotionen verstärken, woraus sich im ungünstigen Fall ein verstärkender Kreislauf entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald wir Emotionen stärker über unseren Körper wahrnehmen, dehnen sich die emotionalen Regungen so weit wie möglich in verschiedenen Körperregionen aus. In zahlreichen empirischen Studien hat sich bestätigt, dass die anfängliche, häufig unangenehme Emotion an Intensität verliert, sobald sie sich in andere Körperregionen ausdehnen kann.</p>



<h3 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Unangenehme Emotionen lassen sich über unseren Körper „verdünnen“ und besser ertragen.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ermöglicht es, sich der Emotion länger auszusetzen, sie neu zu erfahren, sie zu reflektieren, sie mit der physischen Realität abzugleichen und in neuen Denkstrukturen und feineren, emotionalen Konzepten mental neu zu repräsentieren. Die dadurch eingeleiteten Veränderungen auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene eröffnen uns neue Handlungsoptionen und lösen Widerstände, sodass wir uns in Zukunft auch ehemals für uns belastenden Situationen aussetzen können. Durch neue emotionale Erfahrungen und deren Reflexion bilden bzw. verfeinern wir permanent unsere emotionalen Skripte und die damit gekoppelten Verhaltensmuster auf Impulse. So nehmen wir auch indirekt Einfluss auf unsere Körperprozesse und unseren Energiehaushalt, der über unser Nervensystem gesteuert wird. Auf diese Weise können wir emotionale Skripte und die mit ihnen verbundenen Denk- und Verhaltensskripte über Körperarbeit nachhaltig verändern.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Über den Körper Impulse für unser Verhalten setzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Denken und Empfinden können wir über unseren Körper auch verstärken. Ein häufiger Wunsch von Menschen ist beispielsweise, &#8222;durchsetzungsfähiger&#8220; zu sein. Vielen von uns fällt es schwer, nein zu sagen, die Meinung zu äußern, gesunde Grenzen zu setzen, Bedürfnisse deutlich zu machen oder Autorität zu zeigen. Neben der Arbeit daran, wie wir unsere Durchsetzungsfähigkeit durch Veränderungen unserer Denk- und Gefühlswelt stärken, können wir auch unseren physiologischen Zustand optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jüngste Forschungen zeigen, dass ein Hormonprofil mit hohem Testosteron- und niedrigem Cortisol-Spiegel dazu führt, dass man auch unter Misserfolgen ausdauernder agiert, eher bereit ist, Risiken einzugehen und auch bei Stress einen kühlen Kopf bewahrt. Körperliche Maßnahmen wie beispielsweise eine kraftvolle Körperhaltung, gesunder und ausreichender Schlaf, Glukose-arme Mahlzeiten, Achtsamkeitsübungen und moderater Sport unterstützen einen dafür förderlichen Hormonspiegel und damit das angestrebte Verhalten. In der Folge verschafft man sich die Möglichkeit, positive Erfahrungen zu sammeln, welche wiederum als die zukünftigen mentalen Konzepte hinterlegt werden und zu einer neuen sozialen Realität werden können („ich kann mich durchsetzen“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Frage, wie wir <em>denken</em> und welche emotionale Bindung wir zu Themen <em>haben</em>, sollten wir uns daher auch immer die Frage stellen, welche körperliche Haltung wir mit unserem Denken und Fühlen <em>verbinden</em> <em>wollen</em>.</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="alignwide has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Live Your Createfulness!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lerne im Createfulness-Prozess oder auch in einzeln gebuchten Body-Sessions, Deinen Körper wieder zuzuhören und ihn in Deinen Veränderungsprozessen mit einzubeziehen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wir aktivieren Deine verdeckten Potenziale und energetischen Kräfte im Körper, die zu mehr Gestaltungsfreiheit, positive Erfahrung und Bewusstsein im Veränderungsprozess führen.</li><li>Wir schenken Deinem Körper samt seiner Anspannungspunkte und Blockaden Aufmerksamkeit und Raum, damit Du Dich von Themen lösen und für neues Denken, Fühlen und Handeln öffnen kannst.</li><li>Wir nutzen die Kapazität Deines Körpers, um Emotionen einer Verarbeitung zuzuführen und regen dabei neue Denk-, Emotions- und Handlungsalternativen an.</li><li>Wir folgen der Bewegung Deines Körpers und seiner abgespeicherten Weisheit – frei von Denkprozessen – und erhalten dadurch richtungsweisende Impulse.</li><li>Wir erfahren in der Berührung, wie Du Deine körperliche Balance wiederfindest.</li><li>Wir wertschätzen die kleinen und großen Veränderungen im körperlichen Bewusstsein, Fühlen, Denken und Handeln&nbsp;</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich darauf, Dich in einem kostenfreien Explorationsgespräch kennenzulernen. Schreibe mir hierzu einfach eine E-Mail oder nutze das Kontaktformular auf meiner Website!</p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png" alt="" class="wp-image-1312" width="229" height="63" srcset="https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift.png 458w, https://createfulness.org/wp-content/uploads/2022/06/SimoneMaassen_Unterschrift-300x82.png 300w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" /><figcaption>Simone Maaßen</figcaption></figure>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h5 class="alignwide has-text-align-left has-ast-global-color-0-color has-text-color wp-block-heading">Literaturnachweis</h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Augustino, D. (2006). Craniosacral-Rhythmus, Kösel-Verlag</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Carney, D.R.; Cuddy, A.J.C.; Yap, A. (2010). Power posing: Brief nonverbal displays affect neuroendocrine levels and risk tolerance; Article Psychological Science, 21 (19), 1363-1368.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Feldman Barrett, L. (2017). How emotions are made: The secret life of the brain. Houghton Mifflin Harcourt.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Maté, G. (2020). Wenn der Körper nein sagt: Wie chronischer Stress krank macht – und was Sie dagegen tun können, Unimedica ein Imprint des Narayana Verlag</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Milne, H. (1998). The Heart of Listening Volumne 1+2. A visionary approach to Craniosacral work; North Atlantic Books</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Rock, D., Siegel, D.J., Poelmans S., Payne, J. The Healthy Mind Platter; Article NeuroLeadership Journal.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Selvam, R. (2022). The Practice of Embodying Emotions: A Guide for Improving Cognitive, Emotional, and Behavioral Outcomes, North Atlantic Books.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Van der Kolk, B. (7. Auflage, 2021). Verkörperter Schrecken: Traumaspuren im Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann, G.P. Probst Verlag.</p>
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		<title>Use Your Curiosity</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2022 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thought]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Sometimes I wish I could forget for a while all the things I know or all the beliefs I am usually willing to fight for. I wish I always had this magic trick at hand to get out of my cozy corner of knowledge and experience, to explore with an unbiased eye what is next to me, and to curiously explore new perspectives on the world and the people around me. Every time I manage to free myself and put myself in that mental and physical state of curiosity, I experience awe and wonder &#8211; like a child who sees the world as an exciting mystery to be discovered. Then, when I return to my safe and comfortable default brain state of &#8222;I know it &#8211; I&#8217;ve seen it before &#8211; so it will be&#8230;&#8220;, it feels like coming home &#8211; with enhanced vision.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In fact, it is possible to cultivate this growth experience in our daily lives!!! The difficulty is that the execution is not as easy as it may seem. Which state do you normally choose? Being in the &#8222;knowing&#8220; or being in the &#8222;unknown&#8220;?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Curiosity has to do with our willingness to embrace uncertainty. Being uncertain takes away a lot of our security. To act in the uncertain requires a good handling of our own vulnerability. Curiosity therefore always goes hand in hand with blocking feelings such as fear or shame. However, if you want to grow beyond your previous experiences and cultivate your curious view of what surrounds you, it helps to:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>train your brain (am I open or fixed?), </li><li>be aware of your body state (am I safe or alarmed), </li><li>observe and counteract cognitive blocks such as judgmental perception in yourself, </li><li>let novelty and discovery flow into your interactions, </li><li>actively share your fears with others. </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">It’s hard work to surprise yourself with your own wonders. And it&#8217;s worth it!</p>
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